In unserem Projekt beraten und unterstützen wir Mädchen, Frauen und TINA-Personen, die nach Deutschland geflüchtet sind und Fragen zu den Schnittstellen von Gewalt und Aufenthaltsrecht haben.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Personen im Asylverfahren, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Wir bereiten die Anhörung im Asylverfahren vor und unterstützen dabei, geschlechtsspezifische Verfolgung im Verfahren sichtbar zu machen.
Wir beraten auch Betroffene, die einen unsicheren Aufenthaltsstatus (zum Beispiel im Asylverfahren oder mit einer Duldung) haben und sich in einem Gewaltverhältnis befinden. Für sie ist es häufig besonders schwierig, sich aus einer Gewaltbeziehung zu lösen: So ist etwa die Finanzierung eines Frauenhausplatzes oft nicht gesichert, sie sind an Wohnsitzauflagen gebunden oder durch die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften nur eingeschränkt geschützt.
Bereiche wie Integration, Familie, Erziehung, Gesundheit, Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen gehören ebenfalls zu unseren Themenfeldern. Wir arbeiten eng mit einem breiten Netzwerk zusammen und binden Beratungsnehmende bei Bedarf an Anwältinnen, Sprachkurse, Ärztinnen, Therapeut*innen und weitere Fachstellen an.
Unser Ziel ist es, diese Menschen zu stärken, sie über ihre Rechte und Möglichkeiten zu informieren, ihnen rechtliche Orientierung zu geben, sie an ein unterstützendes Netzwerk anzubinden und sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben zu begleiten.
Das Projekt wird gefördert von der Stadt Köln.
