Barrierefrei und grenzenlos

Online-Workshop zur Beratung von gewaltbetroffenen Migrantinnen* und geflüchteten Frauen* mit Be_hinderungen.

Frauen* mit Be_hinderungen stehen während ihres Migrationsprozess vor ganz besonderen Herausforderungen. Sie sind häufig körperlicher und psychischer Gewalt ausgesetzt, insbesondere dann, wenn eine erhöhte Abhängigkeitssituation vorliegt. Außerdem erleben sie neben dem Ausschluss von gesellschaftlicher Teilhabe auch Diskriminierungen auf struktureller Ebene. Aber auch migrantische Mütter von Kindern mit Be_hinderungen sehen sich oft mit unüberwindbaren Hürden und Barrieren konfrontiert. Besondere Vulnerabilität liegt zudem vor, wenn Zugänge zu Hilfesystemen erschwert werden.

In diesem Seminar möchten wir uns vor allem mit dem Thema der Intersektionalität im beraterischen Kontext auseinandersetzen. Was bedeutet das in der Praxis, wenn eine Frau* aufgrund von Gewalt nach Deutschland flüchtet und zudem eine Be_hinderung hat? Was machen wir, wenn eine Frau, Mutter von zwei be_hinderten Kindern, migriert und auf eine umfangreiche Unterstützung angewiesen ist? Welchen Diskriminierungsformen sind die Frauen ausgesetzt und was müssen wir als Beraterinnen/ Unterstützende beachten? Anhand von konkreteten Beispielen möchten wir die Betroffenenperspektive sichtbar machen und zusammen mit Ihnen/Euch Lösungsansätze erarbeiten.

Wann? Die nächsten Termine werden frühzeitig auf unserer Webseite unter der Rubrik „Veranstaltungen“ veröffentlicht.

Wo? Online

Referentinnen: Aleksandra Gajek. Sie berät seit dem 01.07.2021 von Gewalt betroffene Migrantinnen und geflüchtete Frauen* mit Be_hinderungen bzw. Mütter mit Kindern mit Be_hinderung. Das Projekt „Barrierefrei und grenzenlos“ wird gefördert von der Kämpgen Stiftung und der Rheinenergie Stiftung.