Digital all inclusive!

Das Projekt hat zum Ziel Mädchen, Frauen und TINA-Personen mit Behinderungen und Flucht- oder Migrationserfahrung, aber auch Müttern von Kindern mit Behinderungen, einen niedrigschwelligen Zugang zu digitalen Medien und somit zu digitaler und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.

Für Menschen nach Flucht oder Migration, die sowohl von (Hetero-/Cis-)Sexismus betroffen sind als auch mehrfache Behinderungen haben, ist der Zugang zu Informationen oft sehr schwierig, da es kaum Angebote für diese Zielgruppe gibt.

Die mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten führen häufig zu noch stärkerer Isolation und Abhängigkeit von Ehemännern, Familien oder Wohneinrichtungen, was das Risiko von Gewalt insgesamt erhöht und den Ausweg aus der Gewalt erschwert. Die Zielgruppe ist außerdem besonders stark von Diskriminierung und sexualisierter Gewalt betroffen. Die Digitalisierung bringt zusätzliche Gefahren wie Cybermobbing, Stalking, Kontaktaufnahme durch Täter über soziale Medien und Handyüberwachung mit sich.

Im Projekt „Digital all inclusive!“ lernen die Teilnehmenden durch aufeinander aufbauende Workshop-Module gezielt den Umgang mit digitalen Medien – abgestimmt auf ihre individuellen Bedürfnisse. Am Ende beherrschen sie technische und alltagsrelevante Inhalte, erfahren digitale Teilhabe und wissen, wie sich vor Gewalt (auch im Netz) schützen können.

Die Workshops finden wöchentlich in regelmäßigen Zeitabständen statt. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Das Projekt wird gefördert von der SozialstiftungNRW.

SozialstiftungNRW