Angebote für Multiplikator*innen

„Genderbased Violence – Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen* im Fluchtprozess“

Workshop für Multiplikator*innen am 29.05.2020

Das Multiplikator*innen-Seminar richtet sich an all diejenigen, die mit geflüchteten Mädchen* und Frauen* hauptberuflich oder ehrenamtlich arbeiten.

Viele Multiplikator*innen, wie Sozialarbeiter*innen in Flüchtlingsunterkünften, Mitarbeiter*innen verschiedener Behörden, Schulsozialarbeiter*innen und Freiwillige aus Willkommensinitiativen wenden sich an unserer Beratungsstelle um Informationen und Handlungsmöglichkeiten zu erfahren in Bezug auf Unterstützung und Umgang mit Mädchen* und Frauen*, die von frauenspezifischer Gewalt betroffen sind.

Doch was bedeutet geschlechtsspezifische Gewalt und wie können betroffene Mädchen* und Frauen* unterstützt werden?

Wir werden uns in dem Workshop intensiv mit verschiedenen Formen von geschlechtsspezifischer Gewalt beschäftigen: Genitalverstümmlung, Frauenhandel, Zwangsverheiratung und Häuslicher bzw. Innerfamiliärer Gewalt.

Ziel des Workshops ist eine Sensibilisierung zu den o.g. Themen und über Informationen zum Hilfesystem und den rechtlichen Möglichkeiten die Handlungsfähigkeit von Unterstützenden zu erhöhen.

Termin: Freitag, 29.05.20 von 9:30 – 15:00 Uhr. 

Weitere Termine sind in Planung und werden sobald als möglich bekannt gegeben.

Ort: agisra e.V., Salierring 48, 50677 Köln

Teilnahmebeitrag: 25 Euro*

Die verbindliche Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail (seminare@agisra.org) und der Überweisung der Kosten an unser Konto mit dem Betreff „Seminar: Genderbased violence“. Es sind nur begrenzt Plätze vorhanden.

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE55 3705 0198 0036 8020 98
SWIFT-BIC: COLSDE33

*Wenn Sie am Workshop teilnehmen möchten, aber der Teilnahmebeitrag eine Hürde darstellt, können Sie sich gerne bei uns melden.

Rechtsseminar

Das Seminar richtet sich an ehrenamtliche und hauptberuflich tätige Frauen* der Sozialen Arbeit in Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen.

Beratungsstellen, Frauen*häuser und Einrichtungen der Jugendhilfe sind mit immer mehr Fragestellungen aus dem Migrations– Flüchtlings– und Sozialrecht konfrontiert. 2014/15 erfolgten sechs Gesetzesänderungen, z.B. Änderungen im Dublin III-Verfahren, sichere Herkunftsstaaten, Arbeitsmarktzugang für Asylbewerberinnen* und Geduldete, Neufassung des AsylbLG, Änderungen für vom Menschenhandel betroffene Frauen*, neue Bleiberechtsregelungen, Arbeitsaufenthalte in Mangelberufen, Neuregelung des Ausweisungsrechts, Änderungen für Unionsbürgerinnen*.

Termin: Fr.und Sa., 03.04.20–04.04.20 und Fr. und Sa., 13.11.20–14.11.20 jeweils von 10:00–13:30 Uhr.

Ort: Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter, Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter

Teilnahmebeitrag: 120 Euro

Alle Informationen zum Seminarprogramm und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Fachtagung: „Schutz(los) im „Sicheren” Herkunftsland“

agisra veranstaltet gemeinsam mit mehreren Kooperationspartner*innen am  1. Oktober 2019 die Fachtagung „Schutzlos im „Sicheren“ Herkunftsland“.

Wann?
Dienstag, 01. Oktober 2019
10:00 – 16:45 Uhr

Wo?
Tagungsort: TH Köln, Ubierring 48, Köln
Südstadt, im Hörsaal 301

DIE FACHTAGUNG FRAGT

(1) nach den Gründen, die Frauen* aus diesen Ländern vor häuslicher und frauenspezifischer Gewalt fliehen lässt, und

(2) nach den Aufnahmebedingungen in Deutschland gemessen an den Standards der Istanbul-Konvention (2018 ratifiziert)

Die Schutzlosigkeit von gewaltbetroffenen Frauen* in den Herkunftsstaaten soll an den Beispielen Albanien und Kosovo verständlich und anschaulich werden – vor dem historischen und gesellschaftlichen Hintergrund sowie in Hinblick auf die offiziellen Gewaltschutzkonzepte und die Handlungsmöglichkeiten der lokalen Frauenorganisationen.

Und was erwartet geflüchtete Frauen* in Deutschland? Wird ihnen hier Schutz angeboten und werden sie mit ihren frauenspezifischen Fluchtgründen angemessen gehört? Entspricht die Aufnahme in Deutschland und das Asylverfahren den Standards, zu denen sich Deutschland durch die Ratifizierung der Istanbul-Konvention verpflichtet hat, den verbindlichen europäischen Flüchtlingsgesetzen und dem europäischen Verfassungsrecht?

Die Fachtagung wendet sich sowohl an Berater*innen, Unterstützer*innen, Behördenmitarbeiter*innen und Studierende der Angewandten Sozialwissenschaften. Wir möchten miteinander ins Gespräch kommen, um Handlungsperspektiven mit und für von Gewalt betroffene Frauen* zu entwickeln.

Das Programm und weitere Infos finden Sie hier als PDF.

Veranstalterin
agisra e.V, Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen* und geflüchtete Frauen*,
in Kooperation mit der Integrationsagentur AWO Mittelrhein e.V., medica mondiale e.V. und der TH Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften.

Tagungsgebühr
25 €
Der Preis beinhaltet die Verpflegung während der Tagung (Kaffeepausen, Mittagessen) sowie eine Teilnahmebescheinigung. Für TH Studierende der Sozialen Arbeit ist die Veranstaltung kostenlos (ohne Mittagessen).

Die verbindliche Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail (seminare@agisra.org) und der Überweisung der Kosten auf unser Konto mit dem Betreff „Fachtagung: Schutz(los)“. Ihre Teilnahme wird mit einer E-Mail bestätigt. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Die Zulassung erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Anmeldeschluss ist der 09.09.2019.
Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE55 3705 0198 0036 8020 98 • SWIFT-BIC: COLSDE33

Selbstbestimmungsrechte junger Migrantinnen*- Gegen Zwangsverheiratung und andere familiäre Gewalt

Workshop für Multiplikator*innen am 24.04.2020 oder am 30.10.20

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u. ä. ist keine private und familiäre Angelegenheit. Sie basieren auf patriarchalen traditionellen Strukturen.

Wie können Sie Mädchen* und Frauen*, die von Zwangsverheiratung und anderen Formen familiärer Gewalt betroffen oder bedroht sind unterstützen? Welches Hintergrundwissen benötigen Sie? Welche Rechtsgrundlagen gibt es?

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikator*innen, die mit dem Thema bereits konfrontiert wurden oder präventiv tätig werden möchten.

Zwangsheirat ist eine Menschenrechtsverletzung!

Termin: Freitag, 24.04.20 oder 30.10.20 von 9:30 – 14:30 Uhr.

Weitere Termine sind in Planung und werden sobald als möglich bekannt gegeben.

Ort: agisra e.V., Salierring 48, 50677 Köln

Teilnahmebeitrag: 25 Euro*

Die verbindliche Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail (seminare@agisra.org) und der Überweisung der Kosten an unser Konto mit dem Betreff „Seminar: ZVH“. Es sind nur begrenzt Plätze vorhanden.

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE55 3705 0198 0036 8020 98
SWIFT-BIC: COLSDE33

*Wenn Sie gerne am Workshop teilnehmen möchten, aber der Teilnahmebeitrag eine Hürde darstellt, können Sie sich gerne bei uns melden.

 

 

„Stoppt weibliche Genitalbeschneidung! – Recht auf Unversehrtheit“

Die weibliche Genitalbeschneidung / Genitalverstümmelung ist ein streng tabuisiertes Thema in der Öffentlichkeit und unter den betroffenen Frauen* selbst. Die Genitalbeschneidung / Genitalverstümmelung hinterlässt meist ein schwerwiegendes, körperliches und seelisches Trauma.
Wir möchten Ihnen gerne in den Räumen von agisra e.V. einen zweistündigen Workshop anbieten, um unsere Erfahrungen aus der Beratung und Unterstützung betroffener Frauen* vorzustellen und gemeinsam mit Ihnen, über bessere Unterstützungsformen, sowie Sensibilisierungs- und Präventionsmöglichkeiten zu diskutieren.

Der nächste Termin für dieses Multiplikator*innen-Seminar wird bald hier bekannt gegeben.

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