Angebote für Multiplikator*innen

„Unterstützung und Stärkung geflüchteter Frauen* und Migrantinnen*"

Geflüchtete Frauen* und Migrantinnen* zwischen Ausgrenzung und Anerkennung – Unterstützung und Stärkung geflüchteter Frauen* und Migrantinnen*

Geflüchtete Frauen* und Migrantinnen* die sich im Migrationsprozess befinden sind häufig Gewaltsituationen ausgesetzt und haben oft wenige Möglichkeiten sich dagegen zu wehren. Die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und die unsichere Aufenthaltssituation verstärken häufig die Traumafolgereaktionen. Rassismus und Diskriminierung sind hierbei ebenso Bestandteil ihres Alltags und können in verschiedenen Formen und Orte auftreten. Das momentane gesellschaftliche Klima setzt scheinbar auf Ausgrenzung statt auf Solidarität, dabei wird geflüchteten Frauen* und Migrantinnen* ihre Handlungsfähigkeit abgesprochen, sie werden immer wieder als Opfer markiert.

In diesem Workshop wollen wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie kann eine Unterstützung geflüchteter Frauen* und Migrantinnen* aussehen? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Welche Rechte haben sie hier in Deutschland? Gleichzeitig wird es im Workshop ebenso darum gehen, sich der verschiedenen, wirkenden Unterdrückungsmechanismen denen geflüchtete Frauen* und Migrantinnen* ausgesetzt sind, bewusst zu werden und in den gesellschaftlichen Kontext einzubetten. Darüber hinaus soll für die Themen Rassismus und Diskriminierung sensibilisiert und Betroffenenperspektiven sichtbar gemacht werden. Teilnehmende werden die Möglichkeit haben, Strategien zu entwickeln, um die eigenen Haltungen darauf hin zu überprüfen und gegebenenfalls verändern zu können.

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Traumasensibler Umgang mit geflüchteten Mädchen* und jungen Frauen*

Das Seminar richtet sich an alle Fachkräfte

  • im stationären und ambulanten Setting der Kinder- und Jugendhilfe
  • in Fachberatungsstellen für Geflüchtete
  • der Jugendämter

Mädchen* und Frauen*, die sich im Migrationsprozess befinden, sind häufig Gewaltsituationen ausgesetzt und haben oft wenige Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. Die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und die unsichere Aufenthaltssituation verstärken häufig die Traumafolgereaktionen.
Parallel haben wir es mit einer zunehmenden Verschärfung der Gesetzeslage zu tun, verbunden mit massiver Abschiebepraxis seitens der Behörden. Das momentane gesellschaftliche Klima setzt scheinbar auf Ausgrenzung, statt auf Solidarität, dabei wird Mädchen* und Frauen* ihre Handlungsfähigkeit abgesprochen, sie werden immer wieder als Opfer markiert. Im Rahmen Ihrer Tätigkeit als pädagogische Fachkraft sehen Sie sich wahrscheinlich immer wieder vor der Herausforderung fachlich und sensibel zu agieren. Einerseits erleben Sie die Not der Mädchen* und jungen Frauen*, andererseits gibt es die „wirre Landschaft“ der Gesetzeslage.
Dieses Seminar beantwortet Ihre Fragen und schafft Handlungssicherheit.

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Schutz vor Zwangsverheiratung und innerfamiliäre Gewalt in der Pandemie. Mädchen* und junge Frauen* im Spannungsfeld zwischen Familie und Selbstbestimmung

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u. ä. ist keine private und familiäre Angelegenheit. Sie basiert auf patriarchalen traditionellen Strukturen und ist eine Menschenrechtsverletzung, die als Kontrolle über die Sexualität und den Körper des Mädchens* / der Frau* festgeschrieben ist.

Die betroffenen Mädchen* und jungen Frauen* befinden sich in einem enormen Spannungsfeld. Sie schwanken lange Zeit zwischen dem Wunsch, es den Eltern Recht machen zu wollen bzw. nicht die Kraft aufbringen zu können, sich zur Wehr zu setzen und ihrem Bedürfnis nach Selbstbestimmung nachzukommen. Vor dem Hintergrund der Pandemie und der damit einhergehenden Schließung von Schulen und Jugendzentren usw. ist der Zugang zu Schutzstrukturen und Anlaufstellen für Mädchen* und junge Frauen*die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, deutlich erschwert.

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit des Austauschs und den Abgleich der Erfahrungen während der derzeitigen Pandemie und befasst sich mit den Hintergründen sowie Erklärungsansätze zu den Fragen: Was ist Zwangsverheiratung und innerfamiliäre Gewalt? Warum gibt es Zwangsverheiratung und innerfamiliäre Gewalt? Wie kann die Selbstbestimmung der Mädchen* und junge Frauen* gefördert werden? Mit dieser Fortbildung wird die Gelegenheit geboten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, entsprechende Rechtsgrundlagen kennenzulernen und gemeinsam Lösungsansätze (auch anhand von Fallbeispielen) zu erarbeiten.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikator*innen, die mit dem Thema bereits konfrontiert wurden oder präventiv tätig werden möchten.

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„Stoppt weibliche Genitalbeschneidung! – Recht auf Unversehrtheit“

Die weibliche Genitalbeschneidung / Genitalverstümmelung ist ein streng tabuisiertes Thema in der Öffentlichkeit und unter den betroffenen Frauen* selbst. Die Genitalbeschneidung / Genitalverstümmelung hinterlässt meist ein schwerwiegendes, körperliches und seelisches Trauma.
Wir möchten Ihnen gerne in den Räumen von agisra e.V. einen zweistündigen Workshop anbieten, um unsere Erfahrungen aus der Beratung und Unterstützung betroffener Frauen* vorzustellen und gemeinsam mit Ihnen, über bessere Unterstützungsformen, sowie Sensibilisierungs- und Präventionsmöglichkeiten zu diskutieren.

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