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Menschenrechte für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen!

Projekte

Projekt: "BONVENA - das heißt Willkommen in der Weltsprache Esperanto."

 

BONVENA - das heißt Willkommen in der Weltsprache Esperanto. Das Angebot richtet sich an neuzugewanderte Unionsbürgerinnen. Ziel ist die Verbesserung der sozialen Eingliederung. BONVENA ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Köln mit mehreren Trägern.

Das Projekt BONVENA wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bietet BONVENA agisra EU Bürgerinnen an:

Psychosoziale Unterstützung bei Fragen zu:

  • häuslicher Gewalt
  • Frauenhandel (sexuelle und Arbeitsausbeutung), Prostitution
  • (Familien-)konflikte
  • Lebensunterhalt / Schulden
  • Gesundheit und Krankenversicherung
  • Diskriminierung / Rassismus
  • Behördengängen
  • Deutschkursen 

 


"HaPiEnd" mit Hammer und Pinsel - endlich zuhause ankommen!

agisra e. V. hat jahrelange Erfahrung mit der Ermächtigung von Flüchtlingsfrauen, versteht sich als Vermittlerin und ermutigt sie zur Selbsthilfe. Die Projektidee „HaPi-End: mit Hammer und Pinsel – Endlich zuhause ankommen“ ist somit auch aus einer engen Zusammenarbeit mit Flüchtlingsfrauen und ihren Bedürfnissen entstanden.

Dieses Projekt möchte sich der Ermächtigung von Flüchtlingsfrauen widmen. Das Erlangen von einer eigenen Wohnung und somit die Aussicht auf Ruhe und Sicherheit in den eigenen vier Wänden bringt jedoch oft neue Probleme mit sich: die Wohnungen sind weder renoviert noch möbliert. Es fehlen Werkzeug, Material, ein Auto und häufig auch das Know-how wie man tapeziert, streicht, Lampen anschließt etc. Die fehlenden Materialien und die fehlenden technischen Kenntnisse erschweren die neuen Lebenssituationen und lassen die alleinerziehenden Frauen oft mit einem unsicheren Selbstwertgefühl und Überforderungen allein zurück oder bringen sie in neue Abhängigkeiten. Auch ist das fehlende Wissen über das neue Wohnviertel, sowie das Unwissen von neuen Infrastrukturen im Viertel eine Herausforderung.

Mit diesem Projekt möchten wir geflüchteten Frauen in diesen neuen und erschwerten Lebenssituationen eine Möglichkeit zur Selbsthilfe und Selbstorganisation bieten. Geflüchtete Frauen sollen zusammengebracht werden, um eine solidarische Handwerkerinnengruppe zu bilden unter Anleitung einer Handwerkerin und mit Unterstützung einer professionellen Koordinatorin. Reihum sollen die neuangemieteten Wohnungen der Flüchtlingsfrauen von der Gruppe renoviert werden. Dadurch soll es ermöglicht werden, dass Frauen lernen selbst Hand anzulegen, Selbstbewusstsein aufzubauen, ihre Umgebung und andere Frauen kennen zu

lernen und somit sicherer auf eigenen Beinen zu stehen. Die „Baustelle“ soll selbst organisiert und bewältigt werden, was nachhaltig das Selbstbewusstsein stärkt, um zukünftige handwerkliche Tätigkeiten eigenständig zu organisieren. Die Gruppe wird eine mögliche Fluktuation beinhalten, die jedoch ermöglicht, dass viele Frauen davon profitieren können und kleinere handwerkliche Tätigkeiten selbständig erledigen und durch eigene Organisation des Renovierens eine Form der Selbständigkeit erreichen.

Durch das Zusammenbringen von geflüchteten Frauen unterschiedlicher Herkunft und in unterschiedlichen Lebenssituationen wird Solidarität und Selbstorganisation von gefördert. Gerade bei alleinerziehenden Frauen sind nachhaltige solidarische Netzwerke für die Alltagsgestaltung sehr wichtig.

Außerdem sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Kleine handwerkliche Tätigkeiten erlernen wie beispielsweise tapezieren, streichen, Löcher bohren, dübeln, Wände verspachteln etc.
  • Infrastruktur des neuen Stadtviertels kennenlernen wie Baumärkte, Bahnverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten.
  • Selbstwirksamkeit stärken und nachhaltige Ermächtigung in Selbstorganisation (Empowerment).

Projekt: "HaPiEnd" mit Hammer und Pinsel - endlich ankommen!

Informieren und spenden: „Flüchtlingsfrauen zeigen wo der Hammer hängt “ auf betterplace.org

Informieren und spenden: „Flüchtlingsfrauen zeigen wo der Hammer hängt “ auf betterplace.org öffnen

 
Projekt: "Endlich zuhause ankommen - Flüchtlingsfrauen zeigen wo der Hammer hängt"

Kontakt: agisra e.V. | Martin Str. 20a / Bolzengasse | Tel. 0221.124019 0221.1390392 | info (at) agisra.org