Am 17.11.20 von 18-19 Uhr veranstaltet das DeZIM-Institut eine Gesprächsrunde mit Saskia Esken, Robert Habeck, Serap Güler, Farhad Dilmaghani, um darüber zu diskutieren was Deutschland künftig gegen Rassismus unternehmen sollte. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Naika Foroutan
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„Nach den Anschlägen von Hanau und Halle erklärte die Bundesregierung den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Chefsache. Im März 2020 setzten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer deshalb einen Kabinettsausschuss gegen Rechtsextremismus und Rassismus ein. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, von Migrantenorganisationen und der Wissenschaft sollte dieser Ausschuss konkrete Vorschläge für den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus erarbeiten. Ende November sollen diese Maßnahmen vorgestellt werden. Die letzte Sitzung war von Oktober auf November verlegt worden, da sich Union und SPD noch nicht über die Maßnahmen einig waren.
Die Erwartungen sind hoch, und Vorschläge gibt es viele. Braucht es einen eigenen Beauftragten gegen Rassismus – so, wie es bundesweit bereits mehrere Beauftragte gegen Antisemitismus gibt? Oder besser ein eigenes Ministerium, dass sich um alle Belange in der Einwanderungsgesellschaft kümmert? Braucht es ein „Demokratiefördergesetz“, um Vereinen und Initiativen, die sich für die Demokratie stark machen, langfristig zu helfen? Wie soll Rassismus wissenschaftlich untersucht werden? Was kann das DeZIM mit seinem „Rassismusmonitor“ dazu beitragen? Und was kann Deutschland insgesamt tun, um Rassismus und Rechtsextremismus künftig entschiedener zu bekämpfen?“
Ihre Fragen können Sie während der Veranstaltung im Youtube-Chat stellen oder via Mail an veranstaltungen@dezim-institut.de schicken.
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